01
ÜBER MICH
Das bin ich
Die 1980er Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs. Während meines Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf war ich Teil einer lebendigen Kunst- und Kulturszene zwischen Düsseldorf und Köln. Die feministische Bewegung stellte Fragen nach Identität, Selbstbestimmung und dem eigenen Blick auf die Welt. In der Kölner Kunst- und Musikszene wurde experimentiert, diskutiert und Neues gedacht. Diese Zeit hat mich als Mensch und als Fotografin nachhaltig geprägt.
Schon damals beschäftigte mich die Frage, wie wir Menschen wahrnehmen und wie wir selbst wahrgenommen werden. Was macht uns aus? Was wird sichtbar, wenn wir einem Menschen wirklich begegnen? Diese Fragen begleiten meine fotografische Arbeit bis heute.
Nach meiner Ausbildung zur Fotografin studierte ich an der Kunstakademie Düsseldorf unter anderem bei Bernd Becher und Jan Dibbets und schloss mein Studium als Meisterschülerin von Jan Dibbets ab.
Mein fotografischer Schwerpunkt liegt seit jeher im Portrait. Über viele Jahre arbeitete ich für Rundfunkanstalten und renommierte Medien wie den WDR, Deutschlandradio, Stern, art und das SZ Magazin. Vor meiner Kamera standen bekannte Persönlichkeiten ebenso wie Menschen des alltäglichen Lebens. Mich interessiert dabei nie nur das Gesicht eines Menschen, sondern immer auch seine Geschichte.
Gerade in der Portraitfotografie begegnet mir immer wieder die Unsicherheit vieler Menschen vor der Kamera. Sich fotografieren zu lassen bedeutet oft, sich selbst zu begegnen. Irgendwann stellte ich mir deshalb die Frage: Wie sehe ich eigentlich aus? Also ging ich selbst vor die Kamera. Diese Erfahrung hat meinen Blick auf das Portrait wesentlich geprägt. Für mich entsteht ein gutes Portrait in einer Begegnung, mit Offenheit, Vertrauen und der Bereitschaft, sich zeigen zu lassen.
Meine Fotografien sind keine bloßen Abbilder. Sie erzählen von gelebtem Leben, von Erinnerungen, Brüchen und den Spuren, die die Zeit in uns hinterlässt. Mich berührt die Einzigartigkeit jedes Menschen, das Sichtbare ebenso wie das, was zunächst verborgen bleibt.
In meinen Arbeiten geht es darum, gelebtes Leben sichtbar zu machen. Mich interessiert der Mensch in seiner Zeit. Jede Biografie ist vielschichtig und erzählt von den gesellschaftlichen, kulturellen und persönlichen Umständen, die sie geprägt haben. Ich beobachte die kleinen Widersprüche des Alltags, die Schönheit des Unvollkommenen und manchmal auch die Absurdität unserer Gegenwart.
Fotografie ist für mich ein Mittel, diesen Geschichten und Momenten nachzuspüren und ihnen einen Raum zu geben. Sie macht sichtbar, was uns verbindet, was uns unterscheidet und wie wir als Menschen miteinander leben. So wird jedes Portrait auch zu einem kleinen Zeitdokument.
Für mich beginnt Fotografie lange bevor ich auf den Auslöser drücke. Sie beginnt mit dem Zuhören, dem Beobachten und der Offenheit für den Menschen, der mir begegnet. Oft entsteht in diesen Momenten etwas sehr Besonderes: Vertrauen. Ich nehme mir Zeit und lasse Raum für das, was sich zeigen möchte. Nicht jedes Bild lässt sich planen. Manchmal ist es eine kleine Geste, ein Blick oder eine unerwartete Stimmung, die ein Portrait erst zu dem macht, was es ist.
Wenn mich ein Thema oder ein Mensch berührt, lasse ich nicht mehr los. Ich arbeite mit großer Sorgfalt und Hingabe und folge einer Idee oft über viele Monate oder Jahre hinweg. Mich interessiert das schnelle Bild selten. Ich möchte verstehen, beobachten und dem, was entsteht, die Zeit geben, die es braucht.
Auch jenseits meiner Portraitarbeiten begleitet mich die Fotografie durch meinen Alltag. Oft ist es die Kamera meines Handys, mit der ich festhalte, was mir auf der Straße begegnet. Menschen, Situationen, Farben, kleine Absurditäten und besondere Momente des täglichen Lebens. Städte und ihr kulturelles Leben inspirieren mich immer wieder aufs Neue. Nach vielen Jahren in Albstadt verbrachte ich noch einmal einige kreative Jahre in Köln und lebe heute neben Albstadt in Konstanz. Das Aufbrechen und Ankommen ist für mich nicht nur biografisch, sondern auch eine Haltung geblieben. In Bewegung zu sein, neugierig zu bleiben und sich immer wieder auf neue Menschen und Orte einzulassen, ist ein wesentlicher Teil meiner fotografischen Arbeit.
STATIONEN
Mein Weg
1959 – geboren(e) Gabriele Winkler, Köln
1973 – Praktikum bei Peter H. Fürst Modefotograf, Köln
1975-1978 – Ausbildung > Fotografin
1978-1980 – Gaststudentin Folkwang Universität Essen
1980-1986 – Studium Kunstakademie Düsseldorf
Luise Kimme, Prof. Toni Cragg, Prof. Ursula Wevers, Prof. Gerog Schwarzbauer Prof. Bernd Becher, Prof. Jan Dibbets
1985-1986 – „Meisterschülerin“ Prof. Jan Dibbets
1984 – „Randgebiete der Portraitfotografie“, Gastvortag FH Wuppertal
1985 – Ateliergemeinschaft Leogram mit J. Hocker, K. Stelter, C. Verbrüggen & G. Winkler
1994 – Hofatelier Gabriele Winkler, Umbennenung
2000 – Oktober 2022 – Atelier Bitz
November 2022 – Juni 2026 Atelier Köln
ab Juni 2026 Atelier Konstanz
Preise:
1981 – Otto-Steinert-Preis DGPh, Köln
1991 – „1st. International LFF Photogrphic Contest, Schweiz
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ÜBER MICH
Das bin ich
Die 1980er Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs. Während meines Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf war ich Teil einer lebendigen Kunst- und Kulturszene zwischen Düsseldorf und Köln. Die feministische Bewegung stellte Fragen nach Identität, Selbstbestimmung und dem eigenen Blick auf die Welt. In der Kölner Kunst- und Musikszene wurde experimentiert, diskutiert und Neues gedacht. Diese Zeit hat mich als Mensch und als Fotografin nachhaltig geprägt.
Schon damals beschäftigte mich die Frage, wie wir Menschen wahrnehmen und wie wir selbst wahrgenommen werden. Was macht uns aus? Was wird sichtbar, wenn wir einem Menschen wirklich begegnen? Diese Fragen begleiten meine fotografische Arbeit bis heute.
Nach meiner Ausbildung zur Fotografin studierte ich an der Kunstakademie Düsseldorf unter anderem bei Bernd Becher und Jan Dibbets und schloss mein Studium als Meisterschülerin von Jan Dibbets ab.
Mein fotografischer Schwerpunkt liegt seit jeher im Portrait. Über viele Jahre arbeitete ich für Rundfunkanstalten und renommierte Medien wie den WDR, Deutschlandradio, Stern, art und das SZ Magazin. Vor meiner Kamera standen bekannte Persönlichkeiten ebenso wie Menschen des alltäglichen Lebens. Mich interessiert dabei nie nur das Gesicht eines Menschen, sondern immer auch seine Geschichte.
Gerade in der Portraitfotografie begegnet mir immer wieder die Unsicherheit vieler Menschen vor der Kamera. Sich fotografieren zu lassen bedeutet oft, sich selbst zu begegnen. Irgendwann stellte ich mir deshalb die Frage: Wie sehe ich eigentlich aus? Also ging ich selbst vor die Kamera. Diese Erfahrung hat meinen Blick auf das Portrait wesentlich geprägt. Für mich entsteht ein gutes Portrait in einer Begegnung, mit Offenheit, Vertrauen und der Bereitschaft, sich zeigen zu lassen.
Meine Fotografien sind keine bloßen Abbilder. Sie erzählen von gelebtem Leben, von Erinnerungen, Brüchen und den Spuren, die die Zeit in uns hinterlässt. Mich berührt die Einzigartigkeit jedes Menschen, das Sichtbare ebenso wie das, was zunächst verborgen bleibt.
In meinen Arbeiten geht es darum, gelebtes Leben sichtbar zu machen. Mich interessiert der Mensch in seiner Zeit. Jede Biografie ist vielschichtig und erzählt von den gesellschaftlichen, kulturellen und persönlichen Umständen, die sie geprägt haben. Ich beobachte die kleinen Widersprüche des Alltags, die Schönheit des Unvollkommenen und manchmal auch die Absurdität unserer Gegenwart.
Fotografie ist für mich ein Mittel, diesen Geschichten und Momenten nachzuspüren und ihnen einen Raum zu geben. Sie macht sichtbar, was uns verbindet, was uns unterscheidet und wie wir als Menschen miteinander leben. So wird jedes Portrait auch zu einem kleinen Zeitdokument.
Für mich beginnt Fotografie lange bevor ich auf den Auslöser drücke. Sie beginnt mit dem Zuhören, dem Beobachten und der Offenheit für den Menschen, der mir begegnet. Oft entsteht in diesen Momenten etwas sehr Besonderes: Vertrauen. Ich nehme mir Zeit und lasse Raum für das, was sich zeigen möchte. Nicht jedes Bild lässt sich planen. Manchmal ist es eine kleine Geste, ein Blick oder eine unerwartete Stimmung, die ein Portrait erst zu dem macht, was es ist.
Wenn mich ein Thema oder ein Mensch berührt, lasse ich nicht mehr los. Ich arbeite mit großer Sorgfalt und Hingabe und folge einer Idee oft über viele Monate oder Jahre hinweg. Mich interessiert das schnelle Bild selten. Ich möchte verstehen, beobachten und dem, was entsteht, die Zeit geben, die es braucht.
Auch jenseits meiner Portraitarbeiten begleitet mich die Fotografie durch meinen Alltag. Oft ist es die Kamera meines Handys, mit der ich festhalte, was mir auf der Straße begegnet. Menschen, Situationen, Farben, kleine Absurditäten und besondere Momente des täglichen Lebens. Städte und ihr kulturelles Leben inspirieren mich immer wieder aufs Neue. Nach vielen Jahren in Albstadt verbrachte ich noch einmal einige kreative Jahre in Köln und lebe heute neben Albstadt in Konstanz. Das Aufbrechen und Ankommen ist für mich nicht nur biografisch, sondern auch eine Haltung geblieben. In Bewegung zu sein, neugierig zu bleiben und sich immer wieder auf neue Menschen und Orte einzulassen, ist ein wesentlicher Teil meiner fotografischen Arbeit.
STATIONEN
Mein Weg
1959 – geboren(e) Gabriele Winkler, Köln
1973 – Praktikum bei Peter H. Fürst Modefotograf, Köln
1975-1978 – Ausbildung > Fotografin
1978-1980 – Gaststudentin Folkwang Universität Essen
1980-1986 – Studium Kunstakademie Düsseldorf
Luise Kimme, Prof. Toni Cragg, Prof. Ursula Wevers, Prof. Gerog Schwarzbauer Prof. Bernd Becher, Prof. Jan Dibbets
1985-1986 – „Meisterschülerin“ Prof. Jan Dibbets
1984 – „Randgebiete der Portraitfotografie“, Gastvortag FH Wuppertal
1985 – Ateliergemeinschaft Leogram mit J. Hocker, K. Stelter, C. Verbrüggen & G. Winkler
1994 – Hofatelier Gabriele Winkler, Umbennenung
2000 – Oktober 2022 – Atelier Bitz
November 2022 – Juni 2026 Atelier Köln
ab Juni 2026 Atelier Konstanz
Preise:
1981 – Otto-Steinert-Preis DGPh, Köln
1991 – „1st. International LFF Photogrphic Contest, Schweiz
02
momente
Aufbrechen und
Ankommen
Menschen. Schätze. Abenteuer.
greifbar
Mein Kontakt
Panoramastr. 18 · 72461 Albstadt
Mobil +49 172 . 920 43 55
Mein Atelier
Gottlieberstrasse 18 · 78462 Konstanz